Schulstufen

Die Schule am Buschkamp ist eine Schule für Kinder, Jugendliche und Erwachsenen mit geistiger Behinderung. Das Alter der Schüler beträgt 6-22 Jahre, in Ausnahmefällen bis 25 Jahre. Der Aufnahme an die Schule am Buschkamp ist die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs durch das AO-SF (unter Downloads zur Verfügung gestellt) vorangestellt.

Die Klassenzusammensetzung orientiert sich:

Reine "Förderklassen" von Schülern mit schweren oder schwersten Behinderungen gibt es nicht. Diese Schüler weren in die Klassen integriert. Daneben werden Schüler mit weniger starken Behinderungen angehalten, sich den Schülern mit stärkeren Behinderungen zu widmen und sie in ihren Bedürfnissen zu unterstützen.

Konzept der Unterstufen

Die Schüler/innen werden im Alter von 6-7 Jahren in die Unterstufe eingeschult. In dieser Stufe bleiben sie dann durchschnittlich 4 Schuljahre. Eine Klasse der Unterstufe setzt sich aus etwa 8 Schüler/innen zusammen, wobei die Zusammensetzung hinsichtlich ihres Behinderungsgrades heterogen ist. Lernen durch Bewegung mit dem Ziel der Existenzsicherung findet überwiegend in Einzelunterricht und/oder in kleinen Gruppen statt.

Konzept der Mittelstufen

Die Schüler/innen der Mittelstufe sind in der Regel 10 bis 14 Jahre alt. Die Verweildauer in den Klassen beträgt in Abhängigkeit von der individuellen Entwicklung 3 bis 4 Jahre. Die Klassengröße umfasst durchschnittlich 10 Schüler/innen. Unterrichtlicher Schwerpunkt ist die Arbeit im kulturtechnischen Bereich. Die Förderung findet in Einzel-, Kleingruppen und auch in größeren Gruppen statt.

Konzept der Oberstufen

Die Schüler/innen dieser Stufe sind in der Regel zwischen 15 und 18 Jahre alt und verweilen 3 bis 4 Jahre in den Klassen.Die Klassengröße in den Oberstufen beträgt durchschnittlich 10 bis 12 Schüler/innen. Die Schwerpunkte und Ziele knüpfen an die Lerninhalte der Mittelstufen an und bauen darauf auf. Besondere Unterrichtsschwerpunkte sind Kulturtechniken, Arbeit in größeren Lernzusammenhängen wie Jahresthemen und Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Arbeit in den Werkstufen. Das Lernen findet in Form von klassen- und stufenübergreifenden Arbeiten statt.

Konzept der Berufspraxisstufen

Im Alter von ca. 18 Jahren kommen die Schüler/innen in die Berufspraxisstufe, in der sie ihre Berufsschulpflicht erfüllen und auf ihren späteren Arbeitsplatz in der Arbeitswelt vorbereitet werden. Diesen finden sie in der Regel in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM),
in einzelnen Fällen auch im Berufsbildungswerk oder in der freien Wirtschaft. Neben den Kulturtechniken ist die Förderung der manuellen Tätigkeit im Umgang mit Materialien wie Holz, Textil, Metall, Ton usw. von enormer Bedeutung.

Konzept der Familienklassen

Die Familienklassen wurden zu Beginn des Schuljahres 2008/2009 in der Schule am Buschkamp eingeführt. Eine Familienklasse ist sowohl alters- als auch leistungsheterogen zusammengesetzt. Die Schüler können altersmäßig der Unter-, Mittel-, Ober- oder Berufspraxisstufe angehören. Alle Schüler sollten aber mindestens das letzte Schulbesuchsjahr in der Berufspraxisstufe unterrichtet werden. Die Einrichtung von Familienklassen erhöht die Flexibilität der Schule, z.B. bei Seiteneinsteigern. Schüler mit Integrationsproblemen können in den Familienklassen leichter in den Schulalltag finden.
Sie lernen von älteren Schülern soziales Verhalten, Gruppenregeln und den Umgang mit Lern- und Arbeitsmaterialien. Schüler, die in Konkurenz mit Gleichaltrigen Probleme haben, erleben in Familienklassen eine andere
Situation, ebenso wie Schüler, die unter Gleichaltrigen dominantes Verhalten zeigen. Ältere Schüler profitieren von der Lebendigkeit jüngerer Schüler, sie können ihr Wissen und ihre Fertigkeiten weitergeben und dabei verfestigen. Das gilt besonders dann, wenn sie unter Gleichaltrigen nicht zu den leistungsstärksten Schülern zählen.

Detaillierte Information gibt es unter Downloads!

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