Schulhund Linus

Konzept für die Schule am Buschkamp

 

Linus

 

„Hunde wurden speziell für Kinder gemacht. Sie sind die Götter der Fröhlichkeit.“

(Henry Ward Beecher)

 


Die Geschichte der Schulhunde in Deutschland befindet sich noch in den Kinder-schuhen. Der Einsatz des Schulhundes ist ein Teilbereich der tiergestützten Pädagogik. Diese hat sich aus der tiergestützten Intervention heraus entwickelt

 

Besonders Hunde sind für den Einsatz in sozialen, pädagogischen, medizinischen und psychiatrischen Arbeitsfeldern sehr geeignet. Hunde haben ähnliche soziale Strukturen und Bedürfnisse wie wir Menschen. Sie sind sehr einfühlsam, anpassungsfähig, suchen Kontakt zu anderen Sozialpartnern, sie genießen Aktivitäten mit Menschen (z.B. spielen und schmusen). Sie können Gefühle durch Gestik und Mimik ausdrücken und spiegeln Verhalten und Gefühle des Menschen direkt wieder. Hunde können sehr schnell zu verschiedenen Menschen Kontakte aufbauen und motivieren zur Kontaktaufnahme zwischen den Menschen. Hunde benötigen sehr klare Strukturen, Grenzen und Anweisungen und fordern diese geradezu immer wieder heraus.

Nach mehrjähriger Erfahrung mit dem Einsatz von Hunden insbesondere an Grund- und Förderschulen sind die Ergebnisse ausschließlich positiv. Die Schüler und Schülerinnen  freuen sich auf die regelmäßigen Projekteinheiten, sie haben schnelle und klare Erfolgserlebnisse im Umgang mit den Hunden, die Hunde bieten Gesprächsstoff und zahlreiche kreative Ideen zum Thema (z.B. Hundegeschichten schreiben, Hundekekse backen, Hundeleinen flechten u.v.m.). Hunde motivieren zur Bewegung, das Gruppengefühl verbessert sich, die Gefahr von Beißunfällen mit eigenen oder fremden Hunden sinkt drastisch.

 

 

Grundvoraussetzungen beim Schulhund

 

Es gibt einige grundsätzliche Wesensvoraussetzungen für einen Schulhund, er

 

- hat ein vorwiegend menschen- orientiertes Wesen

- ist aggressionsfrei, ausgeglichen, belastbar, freudig und freundlich

- ist berührungsfreundlich am ganzen Körper

- hat Grundgehorsam

- ist weder schreckhaft noch ängstlich

- ist absolut verträglich mit Kindern

- darf bei Massenansammlungen (Pausenhof, Flur, in der Klasse, im Lehrerzimmer) nicht   

  ängstlich reagieren

- lässt sich vom Hundehalter alles gefallen (z.B. Maul öffnen)

- kann allein sein

- nimmt Futter sanft an

- ist nicht bellfreudig

- ist gepflegt und frei von infektiösen Krankheiten

- darf zeitlich nicht überfordert werden.

 

Eine einheitliche, allgemein anerkannte Ausbildung von Schulhunden gibt es bisher leider in Deutschland noch nicht!

 

 

 

 

Hundegestützte Arbeit mit Linus an der Schule am Buschkamp

 

 

„Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.“ (Louis Armstrong)

 


Linus ist ein Border Collie - Australian Shepherd - Mix und im Juli 2015 geboren. Er ist seiner Rasse entsprechen temperamentvoll. Seit Oktober 2015 begleitet er Frau Beining als Besuchs-hund unregelmäßig im Schulalltag. Die Schülerinnen und Schüler warteten schon immer sehr gespannt auf ihn. Ganz oft hört man den Satz: „Der Linus ist wieder ganz aufgeregt, wir müssen runterfahren.“ Dieser Satz sagt aus, was sich Frau Beining im Geheimen als Ziel gesetzt hat: mit Hilfe des Hundes eine ruhige und entspannte Lernathmosphäre zu schaffen.

 

Linus geht sehr gern in die Schule. Er freut sich, wenn er das Gebäude der Berufspraxisstufe (drei Klassen) und den Klassenraum der B2 betritt und mit den Schülerinnen und Schülern voller Freude (mit Leckerchen als Belohnung) in der Schule arbeiten kann.

Für Linus ist der Schulalltag allerdings sehr anstrengend (Geräuschpegel, viele unterschiedliche Menschen und Aufgaben, sein zu zügelndes Temperament etc.).

Linus hatte bislang Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern der B2. Dazu kommen aber auch einige Schülerinne und Schüler der beiden anderen Klassen zu Besuch.

Linus arbeitet zurzeit in der Klasse in Einzel-oder Gruppensituationen. Seine Einsatzdauer hängt von der jeweiligen Situation ab. Sobald eine Überforderung oder ein Stressanzeichen vorliegen, bekommt Linus die Möglichkeit des Rückzugs in seine Hundebox (Ruhezone). Die Einsatztage werden derzeit von einem auf zwei Tage für jeweils ca. 3 Unterrichtsstunden erweitert.

 

Linus ist noch in der Ausbildung zum Tiergestützten Begleithund / Schulhund. Daher obliegt es zurzeit auch nur Frau Beining, ihm Regeln, Kommandos oder Aufgaben zu geben. Aber immer öfter werden die Schülerinnen und Schüler entsprechend seiner Ausbildung mit einbezogen.

Linus ist größtenteils „nur“ anwesend. Er lässt sich streicheln, er schnüffelt, spielt und „arbei-tet“ mit den Schülerinnen und Schülern.

Linus bewegt sich gerne frei im Klassenraum. Mit dem Klingeln oder auf Anweisung legt er sich auf seinen Platz / Decke oder kommt zurück in seiner Hundebox (Ruhezone). In den aktiven Arbeitsphasen mit den Schülerinnen und Schülern ist er in der Regel an einer 1 m-Leine da Linus dazu neigt, seine Aufgabe zu früh bzw. zu impulsiv zu erledigen.

Linus unterstützt Frau Beining z.B. beim Umgang mit Mengen, Zahlen und Größen als Co-Pädagoge. Er würfelt Zahlen, stupst Farbbälle an oder holt diese etc.

Die Schülerinnen und Schüler dürfen nach schneller und sorgfältiger Erledigung ihrer Aufga-ben auch Übungen mit Linus machen (Mutproben, Menschentunnel etc.).

Jede Unterrichtseinheit mit Linus beginnt mit dem Begrüßungsritual und endet mit einem Ver-abschiedungsritual.

Die Schülerinnen und Schülern werden stets erneut über den richtigen Umgang mit Hunden, Verhaltensanalyse und Lesen der Körpersprache von Hunden, Hygienemaßnahmen etc. aufgeklärt. Linus und die Schülerinnen und Schüler halten sich bislang an die verbindlichen Grundregeln. Ein Hundeplan sorgt vor dem Einsatz des Hundes für die nötige Vorbereitung.

 

 


Die Ziele der hundegestützten Arbeit sind sehr vielfältig und lassen sich anhand von zwei Einordnungen darstellen:

 

  • Soziales Lernen mit Hund
  • Unterstützung bei der theoretischen und praktischen Wissensvermittlung im Allgemeinen und über den Umgang mit Hunden (Hund als Co-Pädagoge)

 

 

Praktische Umsetzung:

 

  • Verbesserung der Gruppensituation & Integration von Schülerinnen und Schülern in das Gruppengefüge.

 

Erfahrungsgemäß erzählen die Schülerinnen und Schülern im Zusammenhang mit Hunden und Hundehaltung viel über die eigene Geschichte, die Familie und häusliche Situation. Die Schülerinnen und Schülern kommen untereinander ins Gespräch und entdecken häufig Gemeinsamkeiten. Bei Bedarf können einzelne Themen gezielt aufgegriffen und in der Gruppe oder nachgehend im Einzelgespräch erörtert werden. Durch die gemeinsame Beschäftigung mit dem Hund entstehen ganz andere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme der Kinder unter-einander.

 

 

  • Erkennen, Befriedigen und Rücksichtnahme von / auf Bedürfnisse anderer Lebewesen

 

Hunde zeigen ihre Bedürfnisse sehr deutlich, die Schülerinnen und Schülern werden dazu angehalten, die Körpersprache des Hundes genau zu beobachten. Außerdem erfahren sie auch theoretisch vieles über die Bedürfnisse von Hunden.  Klare Grenzen und Regeln im Umgang mit Hunden allgemein und dem Schulhund Linus im Besonderen werden erarbeitet. Im Rotationsverfahren sind die Kinder eigenverantwortlich für kleine Aufgaben zuständig, z.B. Wasserdienst oder Türschilder aufhängen (Hundeplan).

 

 

  • Strukturen, Grenzen und Regeln

 

Hunde brauchen und suchen klare Grenzen und Regeln. Die Schülerinnen und Schülern lernen im Umgang mit den Hunden, diesen klare Grenzen und Regeln zu setzen, erfahren aber auch, das ihr Sozialpartner eigene Grenzen hat und diese beachtet wissen will. Je mehr Struktur, desto glücklicher der Hund - das können die Schülerinnen und Schülern sehr schnell im Umgang mit dem Hund lernen. In Gesprächen findet der Transfer in das menschliche Leben statt.


 

  • Hunde als Vermittler und Eisbrecher

 

Hunde dienen als Eisbrecher. Gerade Schülerinnen und Schülern, die sich im Umgang mit anderen Menschen eher zurückhaltend geben, erleben über die Anwesenheit eines (vertrauten) Hundes eine Möglichkeit, sich Menschen in ihrem Umfeld zu nähern und zu öffnen. Der Hund bietet ein interessantes Gesprächsthema und vermittelt eine positive Gesprächsatmosphäre. Für viele Kinder ist ein Hund bei angst-behafteten, schwierigen Gesprächen ein stiller Verbündeter, der ihnen Sicherheit und Vertrauen gibt und ihnen manchmal so erst die Möglichkeit eröffnet, über sensible Themen oder negative Geheimnisse zu sprechen.

 

 

  • Hunde geben Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein

 

Hunde achten nicht auf Behinderungen, Sprachfehler, Aussehen, Größe oder Ähnliches. Sie reagieren auf das ihnen entgegen gebrachte Verhalten. Die Schülerinnen und Schülern merken schnell, dass sie von Hunden so akzeptiert werden, wie sie sind, was schnell dazu führt, dass die Klassenkameraden feststellen müssen, dass vielleicht gerade ein Außenseiterkind einen besonders enges Verhältnis zu einem Schulhund aufbauen kann.

 

 

  • Hunde bauen Ängste ab und helfen, Hindernisse zu überwinden

 

Vielleicht mag eine Schülerin oder ein Schüler in seiner Gruppe etwas nie ansprechen, aus Angst ausgelacht zu werden. Mit einem Hund an der Seite gelingt so etwas häufig viel besser. Der Hund kann auch zum Postboten werden, Wünsche, Sorgen oder Ängste können aufgeschrieben und z.B. in die Hundepacktaschen / Kummerkasten gelegt werden. Oder Schülerinnen und Schülern, welche nie im Mittelpunkt stehen mögen, vergessen die Sorge darum, wenn sie gemeinsam mit dem Hund der Gruppe etwas vorführen.

 

 

  • Motorische, sensomotorische, taktile und emotionale Förderung

 

Wie ist es eigentlich, einmal die eigene Hand in einem Hundefell verschwinden zu sehen (Felleffekt? Wie fühlt sich so ein Hundekörper an, wenn man ihn abtastet? Was sind die Unterschiede zwischen einem Hundekörper und einem menschlichen Körper?

 

  • Umgang mit Aggressionen

 

Hunde lehren neue Wege des Umgangs mit Aggressionen“ Hunde reagieren auf rücksichts-loses Verhalten mit vorsichtigem Rückzug. Damit zeigen sie den Schülerinnen und Schülern auf neutrale, nicht vorwurfsvolle oder wertende Weise, dass ihnen unkontrollierte Aggressionen selbst schaden. Die grundsätzlich fast bedingungslose Akzeptanz des Tieres macht die Kritik leichter annehmbar.

 

 

  • Frustrationstoleranz und Kritikfähigkeit

 

Ein Hund macht spürbar: „Ich nehme dich so an wie du bist“. Unabhängig davon, wer und was wir sind, vermittelt das Tier emotionale Wärme und bedingungslose Akzeptanz. Gerade unsere Schülerinnen und Schüler leiden oft an geringem Selbstbewusstsein und reagieren deshalb teil-weise unangemessen.

Zum anderen fällt es unseren Schülerinnen und Schülern oft schwer, im Spiel zu verlieren. Ausscheiden verletzt – im Spiel und im Leben. Im spielerischen Tun mit dem Hund werden Rückschläge geübt. Versagen wird durch die Akzeptanz des Tieres annehmbar.

 

 

  • Ein Hund hilft den Schülern lernen

 

Der Hund ist ein Stimmungsindikator. Sucht er sich eine stille Ecke (Rückzug in die Hunde-box) erkennt die Klasse sofort, dass es zu laut ist. Der Hund unterstützt als Motivator bei der Vermittlung schulischer Inhalte. Die Schülerinnen und Schüler kommen gerne zur Schule.

 

 

  • Lernen mit Spaß und präventivem Charakter

 

Die Vermittlung eines fundierten Wissens steht für die Schüler zu folgenden Themen im Mittelpunkt, ebenso wie die praktische Wissensvermittlung:

  •  Hunderassen
  •  Vom Wolf zum Haushund
  •  Bedürfnisse des Hundes, artgerechte Haltung eines Hundes
  •  Körpersprache des Hundes
  •  Gesundheit + Krankheit
  •  Kosten und Aufwand von Hundehaltung
  •  Haftpflichtversicherung, Steuern
  •  Biologisches rund um den Hund
  •  Hundeaufgaben/ Hundeberufe
  •  Zubehör rundum den Hund – u.v.m.
  •  Gemeinsame Erarbeitung von Hunderegeln
  •  Transfer aller Themen auf den Menschen
  •  praktische Übungen mit dem Hund
  •  Einzel- und / oder Gruppenarbeit
  1. zur Förderung emotional-sozialer Kompetenzen
  2. zum Regelbewusstsein
  3. zur Förderung motorischer Kompetenzen
  4. zur Förderung kognitiver Kompetenzen
  5. zur Förderung mathematischer Kompetenzen
  6. zur Förderung sprachlicher Kompetenzen
  7. zur Wahrnehmungsförderung

 

 

 

„Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund.“ (Hildegard von Bingen)

 

 

 

Erste Ergebnisse der hundegestützten Arbeit mit Linus:

 

  • Die Schülerinnen und Schülern betreten meistens leise und langsam den Klassenraum.
  • Die Schülerinnen und Schülern sind im Unterricht bedeutend leiser. Sie weisen sich gegenseitig daraufhin, leise zu sein, damit Linus sich wohl fühlt und weiterhin gerne in die Schule kommt.
  • Die Schülerinnen und Schülern beobachten Linus meistens sehr genau im Unterricht und schließen von dem Verhalten des Hundes auf das Verhalten der Klasse. Wenn die Klasse z.B. laut und unruhig ist, dann springt Linus auch unruhig in der Klasse herum. Erst wenn Ruhe einkehrt, geht Linus langsam und ruhig durch die Klasse und lässt sich streicheln.
  • Die meisten Schülerinnen und Schülern arbeiten konzentrierter und zügiger an ihren Aufgaben, damit sie sich als Belohnung mit Linus beschäftigen können.
  • Die Schülerinnen und Schülern freuen sich zu einem Großteil sehr auf Linus. Sie streicheln, spielen, füttern, machen Übungen mit ihm und beobachten Linus sehr gerne.
  • Angst vor Linus ist in der Klasse kein Thema, allerdings gibt es auch gleichgültige Reaktionen. Durch eine langsame Annährung, verschiedene Übungen und besseres Kennenlernen beiderseits haben nun alle Schülerinnen und Schüler Spaß, mit Linus zu arbeiten.
  • Die Schülerinnen und Schüler haben Linus Geburtsdatum auf den Geburtstagskalender geschrieben. Er ist seit mehr als einem Jahr unser Klassenhund. Das ist ihnen ganz wichtig.

 

 

Linus erleichtert Frau Beining den Unterricht sehr, da die Schülerinnen und Schüler mit Freude auf ihn in den Unterricht kommen, sich überwiegend leise verhalten und konzentrierter arbei-ten. So entsteht eine sehr nette, einladende und ungezwungene Lernatmosphäre.

 

Linus fördert den positiven Selbstwert und das positive Selbstkonzept der Schüler: er akzeptiert jeden so wie er ist, achtet nicht auf Äußerlichkeiten oder Wissensstand. Des Weiteren fördert er die Kommunikation, auch isolierte Schüler bekommen Aufmerksamkeit.

Es zeigt sich ganz deutlich, wie viel Spaß Linus den Schülerinnen und Schülern am Unterricht bereitet und ihnen in weniger schönen Situationen Trost spendet. Aber auch das gewisse Maß an Quatsch, dass er ab und an macht, ist den Schülerinnen und Schülern äußerst wichtig, weil er damit den so anstrengenden Schultag etwas auflockert. Linus ist für die Schülerinnen und Schüler ein Grund mehr, gerne in die Schule zu kommen. Er motiviert sie und zaubert ihnen ein Lächeln ins Gesicht. Er verbessert die Stimmung und fördert das Wohlbefinden. Auch weil die Lautstärke in der Klasse niedriger ist, da alle Rücksicht nehmen, vor allem wenn Linus schläft.

 

Der Einsatz von Linus erfordert jedoch zusätzlich eine sehr durchdachte Organisation und Planung des Unterrichtes, da Frau Beining neben den Schülern besonders den Hund im Blick halten muss (mögliches Aufkommen eines Stressverhaltens oder einer Überforderung).

 

 

 

Ausbildung / Fortbildungen:

Frau Beining hat eine Weiterbildung in Tiergestützter Pädagogik mit einer Abschlussprüfung mit Zertifikat bei der „Dog Me Akademie“ in Preußisch Oldendorf  absolviert. Seit Beginn des Schuljahres 2017 / 2018 ist Linus offiziell als Schulhund für die Schule am Buschkamp tätig.

 

Des Weiteren arbeitet Frau Beining daran, Linus noch besser in den Unterricht zu integrieren und auszubilden. Aus diesem Grunde ist sie in einen Arbeitskreis von Lehrerinnen und Lehrern mit Schulhunden in NRW beigetreten (schulhundweb), um durch den intensiven Austausch und durch verpflichtende regelmäßige Fortbildungen mit Kolleginnen und Kollegen neben der Literatur- Recherche noch weitere Ideen zubekommen.

 

Linus :  

  • Wesenstest nach § 10 ABs.2 LHundG NRW mit Maulkorb- und Leinenbefreiung
  • Begleithundeprüfung (Mai 2017) als Beleg einer guten Grundausbildung
  • Teilnahme / Ausbildung bei der Weiterbildung zum Zertifikat „Tiergestützte Pädagogik und Begleitung“

 

Frau Beining:

  • Zertifikat „Tiergestützte Pädagogik und Begleitung“
  • Mitglied im Schulhundweb (Selbstverpflichtung zur regelmäßigen Weiterbildung)
  • Sachkundeprüfung nach Landeshundegesetz NRW vom 18.12.2002
  • Erlaubnis gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 8 des Veterinäramtes des Kreises Minden-Lübbecke für die gewerbsmäßige Ausbildung von Hunden Dritter oder durch den Tierhalter
  • Offizielle Trainerin für das Begleithundewesen des IRJGV e.V.
  • Offizielle Agility-Trainerin des IRJGV e.V.
  • Offizielle Begleithunderichterin des IRJGV e.V.
  • Versch. Fortbildungen zu den Themen „Hund und Recht“, „Bodytalk“, „Zappelphilipp -Hyperaktivität bei Hunden“, „Erste Hilfe am Hund“, „Hundesgebildete Online-Tagungen“ etc.

 

 

„Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich!“ (First Bismarck)

Infektionsprävention / Hygiene: Ein Hygieneplan liegt im Schulhundordner vor.

 

 

Gesundheitsfürsorge für das Tier:  ein jährliches Gesundheitsattest sowie der Impfpass liegen als Kopie im Schulhundordner / Klassenraum vor

 

 

Versicherung: Linus ist über Frau Beining haftpflichtversichert mit dem Zusatz: „Einschluss als Therapiehund“.

 

Zugangsbeschränkungen: Linus erhält keinen Zugang zur Küche und zum Speisesaal.

Linus 2 

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